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 BewegungsgeschichtePinguinturnen

Ein beinahe verschlafener Nikolaustag

Karlchen wacht erschrocken auf und reibt sich seine Mäuseaugen.

"Was war das nur für ein eigenartiger Traum? Ist das wirklich wahr? Der Nikolaus hat so viele Geschenke gekauft, dass er todmüde umgefallen ist, tief und fest schläft und dabei ganz den Nikolaustag vergißt?"

Schnell springt Karlchen aus dem Bett, läuft aufgeregt in seinem Mauseloch hin und her und grübelt (Kopfkratzen, Zeigefinger am Kopf).

Irgendwie hat er ein komisches Gefühl im Bauch (reiben) .

"Ich muß sofort meine Freundin Klara sprechen! Wo bleibt sie nur?" Karlchen schaut aus dem Fenster. Weit und breit ist nichts von Klara zu sehen.

Rasch zieht sich Karlchen warm an, die Hose, Pullover, Jacke, Stiefel, Schal, Mütze, Handschuhe (pantomimisch anziehen).

Er schaut noch einmal aus der Tür (Tür öffnen, Seemannsblick nach allen Seiten). Nein, Klara ist nicht zu sehen!

Nun aber schnell! Hurtig spurtet Karlchen los (am Ort laufen), hüpft über einen Stein, klettert über einen umgefallenen Baum, und läuft weiter.

Ganz außer Atem (hecheln) klopft er an Klaras Tür.

"Karlchen, was ist denn mit dir los? Komm erst einmal rein." begrüßt ihn Klara.

Karlchen trampelt von einem Fuß auf den anderen. "Du mußt mitkommen! Sonst verschläft es der Nikolaus! Ich erkläre dir das gleich."

Zum Glück weiß Klara, wo der Nikolaus wohnt, denn sie hat von ihm schon oft übriggebliebene Nüsse bekommen.

Gemeinsam flitzen die beiden nun los (am Ort laufen).

Sie müssen immer wieder über Zweige und Steine springen und stehen plötzlich vor einem Wasserlauf. (stehen bleiben, überlegen).

„Wie kommen wir nur darüber?" Karlchen schleppt für Mäuse einen riesigen Zweig heran (schwer tragen, stöhnen) und legt ihn über den Bach.

Nun balancieren Klara und Karlchen vorsichtig darüber. Bloß nicht herunterfallen!! Das Wasser ist eisig kalt (frieren)!

Uff, geschafft (laut ausatmen, in die Hände klatschen)!

Karlchen und Klara eilen weiter (hüpfen, laufen).

Die Sonne steht schon hoch am Himmel (Arme nach oben strecken).

Klara zweifelt: "Wir müssen noch durch den ganzen Wald, wir kommen bestimmt zu spät!"

Aber Karlchen sieht in der Nähe ein Wildschwein, das mit der Schnauze nach Essbarem sucht. Mutig schleichen sich die beiden von hinten an, springen auf den Rücken und beißen dem armen Wildschwein in den Po (Po reiben).

Das Tier ist so überrascht, dass es schnell wie der Blitz durch den Wald galoppiert.

Karlchen und Klara werden wild durchgeschüttelt (hin und her wackeln) und halten sich krampfhaft im Fell fest.

Da ist ja endlich das Haus vom Nikolaus (mit Finger zeigen)!!

Vorsichtig lassen die zwei sich vom Wildschweinrücken herunterfallen (leicht fallen lassen).

Klara landet auf dem Po (Po reiben) und Karlchen purzelt hinterher (am Boden sitzend drehen).

Schon hören sie ein lautes, gutmütiges Schnarchen.

"Habe ich doch recht gehabt!" Karlchen stubst Klara in die Seite (Nachbarn anstubsen). Sie kriechen durch den Türritz. Da liegt ja der erschöpfte Mann! Der ganze Raum ist voller Schokolade, Mandarinen, Nüssen, Lebkuchen und kleinen Spielsachen. Nikolaus hat ganz schön schleppen müssen (Sack auf dem Rücken andeuten und tragen)!

Jetzt ist er müde (schnarchen). Er hat sich einfach überanstrengt

"Aber morgen ist doch der Nikolaustag. Wir müssen ihn wecken. Sonst sind doch die Kinder traurig, wenn er nicht kommt." überlegt Karlchen.

Aber Klara ist schon auf das Nikolausgesicht gesprungen und kitzelt den Nikolaus mit ihrem Schwanz in der Nase (mit kleinem Finger kitzeln).

"Hatschi!" Nikolaus schaut verschlafen die beiden Mäuse an (Augen reiben, gähnen).

"Hab’ ich doch beinahe den Nikolaustag verschlafen! Nur gut dass ihr mich geweckt habt!" lobt Nikolaus die beiden Mäuse (streicheln ) und schenkt ihnen ein großes Stück Käse.

Als er seine Säcke vollgepackt hat (Sack einpacken), begibt er sich auf den weiten Weg zu den Menschen (stapfen, Sack auf den Rücken).

Karlchen und Klara nagen glücklich an ihrem Käse.

Seit wann verschenkt eigentlich der Nikolaus Käse?!

 

 

 

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