Rhythmik und Turnstunde:
Zirkusturnstunde „Malibu"
Vorbereitung:
pro Kind ein Reifen
eine Bank
ein Tau (durch den Raum gelegt)
Musik
1. Artistensuche
Ein Kind ist der Zirkusdirektor und ruft: „Ich bin der Direktor von Zirkus
Malibu und suche viele Artisten. „
Alle Kinder antworten: „Wer soll es denn sein?"
Zirkusdirektor: „Wer am höchsten springen kann!" (brüllen, kriechen,
schleichen, auf einem Bein hüpfen, den Mund verziehen, stampfen, auf
dem Po rutschen, rückwärts gehen, auf einem Bein stehen...)
Das ausgewählte Kind ist der neue Zirkusdirektor.
2. Wenn alle Kinde zu Artisten gewählt wurden, folgt der große Einmarsch
mit Begrüßung nach Zirkusart:
Zur Musik gehen alle Kinder im Raum umher, wenn die Musik stoppt,
begrüßen sich die Kinder, die am nächsten zueinander stehen,
gegenseitig durch
- Fuß zusammentippen
- Handfläche aneinanderklatschen
- Nasen reiben
- Po aneinander stubsen
- Bauch reiben
- Arme einhaken, im Kreis hüpfen
...
3. Chinesische Riesenteller
Jedes Kind bekommt einen Reifen (chinesischer Riesenteller) und rollt ihn
durch den Raum. Dabei muß darauf geachtet werden, dass der Reifen
nicht umfällt, sonst geht das schöne „Porzellan" kaputt.
Varianten:
- im Kreis rollen
- rückwärts gehen
- um den „stehenden" Teller gehen (mit einer Hand festhalten)
- vorsichtig wegrollen und nachlaufen
4. Riesenschlange Sansibar
Die Kinder stellen sich hintereinander auf, jedes Kind legt seinen Reifen
über den Vordermann und hält den Reifen fest.
Jetzt zeigt die Riesenschlange ihre Kunststücke:
- durch den Raum schlängeln (dabei zischen)
- rückwärts schlängeln
- über die Bank steigen
- auf dem Tau balancieren
- auf einem Bein hüpfen
- in die Hocke gehen
- auf der Bank balancieren
...
5. Nach dieser „gefährlichen" Schlangennummer wird es geheimnisvoll
im Zirkuszelt. Schon kommt der Zauberer Abraxas in die Manege und ruft
seinen Zauberspruch:
Malibu und Maliballe, kleine Frösche seid ihr alle.
(Tiger, Elefanten, Affen, Autos, Flugzeuge, Bären, Spinnen, Robben...)
6. Kraftakrobaten
Die Kinder stehen sich am Tau zu Paaren gegenüber und halten über dem
Tau gemeinsam einen Reifen.
Sie versuchen, auf Kommando sich gegenseitig über das Tau zu ziehen
(Variante im Sitzen)
7. Die Löwen sind los!
(zwei Reifen weniger auslegen als Kinder im Raum sind)
Alle Kinder sind Löwen. Sie sind aus ihren Käfigen ausgebrochen und
laufen überall im Zirkus herum. Der Löwendompteur (Erzieher oder ein
Kind) muß die Löwen wieder einfangen und in die Käfige (Reifen) bringen.
Sieger ist der Löwe, der übrig ist.
Variante: Entweder darf der Sieger der neue Löwenbändiger sein oder er
setzt sich zur Abwechslung zur Seite und darf zuschauen. Das Spiel wird in
diesem Fall mit je einem Reifen weniger fortgesetzt.
8. Finale
Musikalische Verabschiedung der Artisten nach Zirkusart (siehe
Begrüßung).
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